Bildhinweis: KI-generiertes Bild.
Banken und Plattformen sollen Online-Betrug gemeinsam stoppen
Die EU-Kommission hat Banken, Zahlungsdienste, Plattformen und Verbraucherschützer zusammengebracht, um einen freiwilligen Verhaltenskodex gegen Online-Betrug vorzubereiten. Diskutiert werden der Austausch von Betrugssignalen und die Prüfung von Finanzwerbung. Unternehmen sollten klare Meldewege für Markenmissbrauch, verifizierbare Kontaktkanäle und abgestimmte Reaktionsprozesse vorhalten.
Quellen: Commission brings banks and online platforms together in the fight against online scams · Bekämpfung von Online-Betrug mit dem Gesetz über digitale Dienste
Offene Nutzerbereiche können die Sichtbarkeit einer Website gefährden
Google hat seine Hinweise gegen Spam in Kommentaren, Profilen und automatisch erzeugten Freigabeseiten erweitert. Inhalte, die nur per Link geteilt werden sollen, sollten standardmäßig nicht in Suchergebnissen landen; auffällige Zuwächse sollen überwacht werden. Für Websites mit Nutzerkonten, Foren oder Uploads heißt das: Freigaben, Moderation und Warnmeldungen gehören in das Betriebskonzept.
Quellen: Latest Google Search Documentation Updates · Prevent User-Generated Spam on Your Site and Platform
Online-Marktplätze müssen illegale Produkte systematischer eindämmen
Die EU-Kommission hat am 26. Oktober den Maßnahmenplan von Temu gegen illegale Produkte akzeptiert. Der Marktplatz muss Risiken, Moderation, Kennzahlen und den Einfluss seiner Empfehlungen auf problematische Angebote genauer untersuchen. Für Plattformbetreiber und Händler ist das ein Signal: Produktnachweise, Verkäuferkontrollen und dokumentierte Melde- und Sperrprozesse werden zum festen Bestandteil digitaler Vertriebskanäle.
Quellen: Gesetz über digitale Dienste: EU-Kommission akzeptiert Temu-Aktionsplan · Commission accepts Temu's action plan to remedy the breach of the Digital Services Act