Google Shopping wird „kommerziell“

|  Aktuelles

In den USA längst Realität und für Europa angekündigt, macht Google nun ernst und stellt sein bislang kostenfreies Tool zum Anzeigen von Produkten und der Verknüpfung zu Online-Shops auf ein kommerzielles – damit ist wohl kostenpflichtig gemeint ;-) – Modell um. Laufen soll das ganze über das Adwords-Konto.

In den USA längst Realität und für Europa angekündigt, macht Google nun ernst und stellt sein bislang kostenfreies Tool zum Anzeigen von Produkten und der Verknüpfung zu Online-Shops auf ein kommerzielles – damit ist wohl kostenpflichtig gemeint ;-) – Modell um. Laufen soll das ganze über das Adwords-Konto.

Google erhofft sich dadurch eine deutliche Steigerung der Qualität der Produktanzeigen. Aus der Praxis wissen sicherlich viele, dass oft Einträge zu dubiosen Seiten führen. Die Umstellung bringt für den Verbraucher nur Vorteile, für Shopbetreiber höhere Kosten, aber auch verbesserte Chancen, durch qualitativ hochwertige Inhalte zu punkten.

Ganz neu ist das natürlich schon jetzt nicht – denn Werbekunden können Produkte bereits heute durch Anzeigen prominent platzieren.

Dadurch wird die Google-Ergebnisseite nun zu ca. 80% kostenpflichtig, wie folgende Grafik verdeutlicht*:

Google startet im Februar 2013 mit der Umstellung. Ende des Jahres soll der Prozess dann abgeschlossen sein.

*Google Screenshot, Anteil der kostenpflichtigen Anzeigen abhängig vom gesuchten Keyword. Rot: Adwords-Anzeigen; Grün: organische Ergebnisse; Gelb: Google-Shopping Ergebnisse

Weitere Informationen gibt´s im Inside Adwords Blog. Dort erhält man im Übrigen auch eine Gutschrift von bis zu 75 € für die erste Kampagne (bis 12. April 2013.)

Zurück